Haben in Deutsch die Aufgabe gestellt bekommen eine Gedichtinterpretation von " Die LIebe" von Reiner Kunze zu schreiben. Doch da ich das lange nicht mehr gemacht habe wäre es nett wenn ihr mal drübe lesen könntet und die Fehler korrigieren. Ich bin leider kein As in Deutsch und wäre deswegen für Verbesserungsvorschläge sehr dankbar, desweiteren weiß ich nciht ob ich alles was bei so einer interpr. wichtig ist bedacht habe.
Schon einmal vielen Dank im voraus
Katja
Reiner Kunze hat das Gedicht " Die Liebe " geschrieben. Hierbei handelt es sich um einen Text aus der zeitnössischen modernen Epoche. Es ist ein modernes Liebesgedicht und handelt um die Gegensätze von Liebe und Verstand.
Als ich das Gedicht zum ersten mal las, hatte ich den Eindruck, dass es sehr lebensnah und gefühlvoll geschrieben ist.
Ich finde man kann sich gut mit den Gedicht indentifizieren.
Das Gedicht besteht aus drei Strophen, zu je einer unterschiedlichen Versanzahl. Es tritt kein Reimschema auf und ein Metrum ist ebenfalls nicht erkennbar.
Durch die drei Strophen wird das Gedicht in drei Teilbereiche gegliedert.
Im ersten Teil wird die Liebe als etwas sehr schönes beschrieben. " Die Liebe ist wie eine wilde Rose " Es wird das Symbol der Rose verwandt was für die Liebe steht. Sie soll eine wilde Rose in uns sein und ihre wurzeln als erstes in den Augen schlagen.
Daraus lässt sich ableiten das die Liebe mit den Blickkontakt beginnt. Dies kann z.B. ein nettes Lächeln des anderen oder ein
verträumtes Schauen sein. Durch die Augen nehmen wir den anderen zum ersten mal wahr. Wir sehen sein Aussehen aber auch wie er sich einen gegenüber verhält. Durch sein äuseres kann man die aufmerksamkeit auf sich ziehen. Desweiteren schlägt die Liebe Wurzeln in den Wangen. Damit kann zum einen ein leichte erste Anährung des Partners, zB. durch das Streicheln der Wange als auch ein schüchternes ersters Erröten gemeint sein. Als letztes lässt der Dichter Reiner Kunze die Rose, durch eine nochmalige Metapher auf der Haut des Armes wurzeln. Hiermit sind die ersten Berührungen des Geliebten gemeint, das zärtliche Hände streicheln des Partners oder auch das in den Arm nehmen . Die "Rose" befindet sich somit in jeder einzelnen Stelle des Körpers und verbereitet sich immer mehr. Die Liebe fordert somit unsere gesamte Aufmerksamkeit ein. Durch" Sie verlangt immer mehr Raum in uns" wird dies noch deutlicher. Von früh bis abends hat man nur noch Augen für eine einzige Person und ist wie besessen von ihr. Doch in der zweiten Strophe wandelt sich das Gesicht der Liebe. Denn nun wird der Verstand mit einbezogen, " die Liebe wird als unerforschbar vom Verstand " beschrieben und somit klar abgegrenzt. Es ist manchmal halt unerklärbar warum man sich gerade in diese eine gewisse Person verliebt, mit gewissen Macken. Die Liebe soll den Versatnd aber nicht Untertan sein und sich nicht von ihn einnehmen lassen und beherrschen. Mit den Vers " Der Verstand ist ein Messer in uns ", wobei es sich wieder um eine
Metapher handelt, soll einen verdeutlicht werden das der Verstand der Liebe einen schlechten Beigeschmack gibt. Ohne Verstand wäre die Liebe viel leicher und offener. Das Messer wird als bedrohlich für die Liebe dargestellt. Durch das Messer werden die Gefühle unterdrückt.
Diese Bedeutung ändert sich jedoch mit der letzten Strophe, mit dem Messer, der dem Verstand entspricht, soll nun wieder mehr Freiraum geschaffen werden. Es ist nun ein Zusammenspiel von Verstand und Liebe. Beide Seiten werden untereinander abgewegt.
Man kann die Liebe besser greifen und verstehen, da jetzt die Priorität durch den Versatnd auf die Liebe gesetzt wurde.
Somit hat sich mein erster Eindruck des Gedichtes im großen und ganzen bestätigt. Es ist wichtig das man für die Liebe kämpft doch manchmal denke ich ist es besser sich nicht ganz von der Liebe einnehmen zulassen. Denn dann ist die Gefahr zu groß das man blind vor Liebe wird und sich in etwas hineinsteigert und vielleicht verrennt und somit die Welt um sich vergisst.
Hier erst einmal das Gedicht
Die LiebeDie liebe
Ist eine wilde rose in uns
Sie schlägt ihre wurzeln
in den augen,
wenn sie dem blick des geliebten begegnen
Sie schlägt ihre wurzeln
in den wangen,
wenn sie den hauch des geliebten spüren
Sie schlägt ihre wurzeln
in der haut des armes,
wenn ihn die hand des geliebten berührt
Sie schlägt ihre wurzeln,
wächst wuchert
und eines abends
oder eines morgens
fühlen wir nur:
sie verlangt
raum in uns
Die liebe
ist eine wilde rose in uns,
unerforschbar vom verstand
und ihm nicht untertan
Aber der verstand
ist ein messer in uns
Der verstand
ist ein messer in uns,
zu schneiden der rose
durch hundert zweige
einen himmel



Zitieren

Lesezeichen