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Thema: Freispielplanung

  1. #1
    Babel-Neuling Sarah1985 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Exclamation Freispielplanung

    Hallo, muss am Freitag morgen meiner Chefin diese Ausarbeitung vorlegen und mein großes Problem ist die Grammatik und die Rechtschreibung. Es wäre sehr lieb, wenn sich einer die Zeit nehmen würde und es Korriegieren würde. Schon mal im Vorfeld vielen Dank!



    Freispiel und Morgenkreis – Planung



    1. Mögliche Spielbereiche im Freispiel

    Die Spielbereiche befinden sich im Gruppenraum, sowie auch im Nebenraum als auch im Flur Bereich. Zusätzlich haben die Kinder die Möglichkeit in zwei weiteren Räumen oder auch in der Sonnenscheingruppe zu spielen.

    a) Aktiverbereich
    Im hinteren Bereich des Gruppenraums, befindet sich der Aktivbereich der Gruppe. In diesem können sich die Kinder z.B. an zwei unterschiedlichen Schaukeln beschäftigen. Auf der rechten Seite befindet sich die „Mehr – Mann – Schaukel“ auf der max. 4 Kinder gleichzeitig schaukeln dürfen.
    Des Weiteren, hängt auf der linken Seite ein Hüpfsack, in dem immer nur 2 - 3 Kinder schaukeln können. Hinter den Schaukeln an der Wand stehen drei Matten, diese werden für die Absicherung des Klettergerüsts benötigt.
    An diesem sind drei Zusatzelemente angebracht. Eine Strickleiter, zwei Ringe und eine weitere Schaukel.

    b)Konstruktionsbereich
    Der Konstruktionsbereich für die Gruppe befindet sich im mittleren Bereich des Gruppenraums. In diesem Bereich stehen für die Kinder große Schaumstoffbausteine in verschiedenen Formen bereit.

    c)Der Spielteppich
    Der Bereich ist für die jüngsten Kinder der Gruppe eingerichtet.
    Dieser Bereich, wurde durch Podeste und kleine Regale abgetrennt.
    In den Regalen die auf Augenhöhe der Kinder stehen, liegen Puzzle und andere Spielsachen für die Kinder bereit. Die Kinder können sich die Spielsachen und Puzzle selbst aussuchen und damit auf dem Teppich spielen.
    In diesem Bereich wurden an der Wand große Kindgerechte Spiegel für die Selbstwahrnehmungsförderung angebracht
    Zusätzlich liegen lange Sitzkissen für die Kinder bereit.
    Dieser Bereich wird auch für den täglichen Morgenkreis verwendet. Die Kinder setzen sich hier auf dem vorhandenen Sitzkissen in einer Runde oder auf Kissen.
    d)Allzwecktische
    In unserm Nebenraum stehen drei große Tische, die für die verschiedensten Zwecke verwendet werden können. Auf einen Regal, der in der linken Ecke steht, haben die
    Bunt – Wachmalstiften, Kleben, Scheren, Schablonen, Prickelnadeln und Malblätter ihren Platz gefunden. Außerdem haben die Kinder Zugriff auf etliche Bastelmaterialien (Karton, Krepppapier etc…), die sich auch in dem Regal befinden.
    Des weiteren Frühstücken die Kinder an diesen Tischen. Auch das Mittagessen und der Imbiss finden hier statt.

    e)Die Leseecke
    Unsere Leseecke befindet sich im Flurbereich. Dort können sich die Kinder aus dem Bücherregal Bücher auswählen und sich diese auf einem kleinen gemütlichen Sofa anschauen.
    Hier werden den Kindern Bücher vorgelesen oder es werden sich die Bücher gemeinsam angeschaut.

    f)Die Bauecke
    Auch die Bauecke befindet sich im Flurbereich. Diese ist durch ein Podest und eine Rampe etwas abgetrennt. Auf dem Bauteppich können unsere Kinder z.B. Duplo, Holzbausteinen oder Naturbelassenen Bausteinen spielen.
    Dabei entstehen die verschiedensten Kreationen von den Kindern. Zusätzlich können die Kinder hier mit den Autos spielen.

    g)Der Rollenspielbereich
    Der Rollenspielbereich wurde im so genannten „Ruheraum“ aufgebaut. Dies ist ein zusätzlicher Raum, der in der Mittagszeit zum Schlafraum der Mittleren Kinder (3-4 Jahren) umgebaut wird. In dem Bereich befindet sich die Puppenecke.
    Dort spielen die Kinder mit Freude Rollenspiele. Sie kochen z.B. gerne für andere Kinder oder auch für uns die verschiedensten Gerichte. Des weiteren befindet sich hier ein Verkleidungsbereich. In diesem werden die Kinder zu Geistern, Prinzessinnen oder anderen Figuren.
    Neue Frisuren bekommen die Kinder im Friseurbereich, der sich auch im Rollenspielbereich befindet.


    h)Der Snoozelraum
    Dies ist einer der wichtigsten Rückzugsraume die Kinder für sich haben. Hier können sie sich entspannen oder einfach nur auf den verschiedensten Matratzen ausruhen. Jedoch wird dieser auch gerne als erweiterten Bereich für ein Rollenspiel oder sogar zum Toben verwendet.


    2. Regeln, die für das Freispiel/Morgenkreis gelten

    Allgemeine Regeln wie z.B. wir gehen friedlich miteinander um kennen die Kinder auch. Natürlich ist es nicht zu vermeiden das es doch mal passiert das Kinder sich schubsen oder hauen. In solchen Situationen muss ich natürlich eingreifen. Weitere Regeln für das Freispiel und dem Morgenkreis sind:

    v Nach dem Spielen werden die Spielsachen wieder eingeräumt und weg gebracht.
    v Die Kinder fragen, wenn sie ein Spiel aus dem Schulkinderschrank haben möchten.
    v Wenn die Kinder auf dem Gerüst klettern möchten, müssen zuerst die Matten als Absicherung Drumherum gelegt werden.
    v Auf die Schaukel können max. Vier Kinder.
    v In den Hüpfsack können max. Vier Kinder.
    v Im Nebenraum wird nicht auf die Betten geklettert.
    v Wenn die Schelltrommel erklingt versammeln sich die Kinder im Morgenkreis.
    v Ein Kind darf den anderen Kindern das Signal zum Morgenkreis durch die Schelltrommel geben.
    v Die Kinder melden sich im Morgenkreis an.
    v Im Morgenkreis, kann immer nur ein Kind reden.
    v Wir lassen alle Kinder ausreden.


    3. Beschreibung der Kinder

    Unsere Regenbogengruppe besuchen zurzeit 15. Kinder im Alter von 1,3 Monaten bis 6 Jahren. Davon sind 7. männlich und 8. weiblich.
    Das besondere an unserer Regenbogengruppe ist, dass wir wie oben so geschrieben eine kleine Altersmischung haben. Wir haben in unserer Gruppe
    7. Kinder unter drei Jahren. Im Vergleich dazu, haben wir in unserer Gruppe nur ein Schulkind. In unserer Gruppe befinden sich auch zwei Integrationskinder.
    Ein Mädchen aus unserer Gruppe M (1,11 Jahre) ist Türkin. Sobald sie in der KiTa ist, sucht sie sich mit vorlieben den Gruppenraum als Spielort aus. Sie hat die vorlieben sich mit Puzzeln oder auch mit Bällen zu beschäftigen.
    Mit ihr im Gruppenraum spielt auch Ch. (w 1,11 Jahren) oft. Sowie auch J.(w 2 Jahre). Auch N (m 2,6 Jahre) spielt gerne auf dem Spielteppich, er bevorzugt Puzzle.
    J (m 1,3 Jahre) hat meist keinen festen Spielbereich, sondern läuft immer einer Erzieherin hinterher. Somit kann ich selten direkt sagen wo sich J. immer aufhält. Auch die anderen jüngeren Kinder wandern oft in der Freispielphase durch die verschiedenen Bereiche.
    Aus diesem Grund ist eine Intensive Beobachtung der Kinder nötig.
    Als Freispielführung muss ich bei D (m 3,7 Jahre) darauf achten, dass er beim spielen nicht übertreibt.
    Zurzeit spielt er häufig T (m 2,9 Jahre), M (m 2,2 Jahre) und auch mit F (m 3,5 Jahre). Die Kindergruppe spielen häufig auf dem Bauteppich und auch im Gruppenraum. M (m 2,2 Jahre) ist in dieser Konstellation eher der Mitläufer.
    Er passt sich der Gruppe an. Auch bei M. muss ich darauf achten, das er beim spielen nicht zu wild wird.
    Unser Schulkind M (w 5,4 Jahre) hat oftmals das Bedürfnis in der Sonnenscheingruppe zuspielen, da in dieser auch zwei weitere Schulkinder sind.
    Jedoch spiel sie auch in unserer Gruppe mit den jüngeren Kindern oder kümmert sich um die ganz kleinen.
    Auch M (w 3,6 Jahre) kümmert sich immer gerne um unsere ganzkleinen. Jedoch muss ich bei ihr sehr darauf achten, dass sie ihre Fürsorge nicht übertreibt. Aber auch in der Puppenecke spielt sie gerne und oft.
    E (w 4,3 Jahre) ist ein Gehörloses Kind. Sie ist mit einem Einseitigen Implantat versorgt. Durch diesen Nachteil ist es schwer ihr etwas deutlich zu machen. Zurzeit spiel sie gerne mit P (w 4,5 Jahre) und F (m 4,5 Jahre) im Gruppenraum oder auch im Rollenspielbereich. Auch J (w 4,11 Jahre) ist ein Integrationskind. Sie hält sich mit vorliebe im Rollenspielbereich sowie auch im Gruppenraum.


    4. Lernziele der Freispielführung

    Während des Freispiels erwarte ich von mir, dass ich mich wirklich auf meine aktive Beobachterrolle einlassen, und mich nicht durch andere Dinge zu sehr ablenken lasse. Wenn z.B. Kinder auf mich zukommen und gerne ein Spiel oder ein Puzzle mit mir machen möchten, muss auch ich „Nein“ sagen können.
    Des weiten ist meine Aufgabe, Kindern die Schwierigkeiten haben ins Spiel zu gelangen Anregungen zu geben.
    Auch im Freispiel gibt es feste Regeln die eingehalten werden müssen. Während des Freispiels werde ich auf diese achten.
    Somit ist es wichtig das ich darauf achte das unsere Kinder friedlich miteinander umgehen, schließlich sollen sie den sozialen Umgang miteinander erlernen und somit das Sozialverhalten stärken.
    Auch in Konfliktsituationen, sollen die Kinder als ersten Schritt versuchen den Konflikt alleine zu lösen, jedoch gibt es häufig Situationen, in denen ich als Freispielführung einschreiten muss.

    Die Kinder sollen im Freispiel Freude am eigenen Tun entwickeln, und keine Angst haben, Fehler zu machen. Dieses Lernziel finde ich sehr wichtig.
    Somit werde ich am Montagmorgen stets durch unauffällige Beobachtungen versuchen, festzustellen, ob sich unsere Kinder glücklich im Freispiel fühlen oder sie doch Impulse von meiner Seite benötigen.
    5. Vorbereitung / Absprachen

    Wenn ich um 8:00 Uhr mit meiner Arbeit in unserer Gruppe beginne, ist die KiTa bereits seit einer Stunde geöffnet.
    Somit sind die Stühle schon heruntergestellt. In unserer Gruppe an einem Montagmorgen, sind schon ca. 4 Kinder anwesend.

    Insgesamt sind wir in unserer Gruppe an diesem Tag 4 Erzieherin und somit gut besetzt.
    In Vorfeld werden wir an dem Montagmorgen kurz organisatorische Aspekte besprechen, nämlich was seitens meiner Kolleginnen geplant ist.
    Somit kann ich mich als Freispielführung darauf einstellen, mit was sich meine Kolleginnen in der nächsten Zeit auseinander setzen.

    An diesem Morgen ist es klar, dass ich der erste Ansprechpartner für die Kinder bin. Trotzdem kann ich die Hilfe meiner Kolleginnen in Anspruch nehmen wenn sie mir in einer Situation weiter helfen kann.
    Jedoch ist es alle klar, dass ich an diesem Morgen einen Blick für die gesamte Gruppe habe, und meine Kolleginnen sich entspannter ihrer Arbeit widmen können.

    Alle Materialien zum Spielen und basteln stehen in den Bereichen für die Kinder bereit.


    6. Meine Rolle als Freispielleiterin


    v Ab 8:00 Uhr am Montagmorgen werde ich die Begrüßungsphase übernehmen. Somit werde ich die Elter und Kinder die Tür aufschließen und begrüßen.
    v Tür und Angelgespräche mit den Eltern führen.
    v Die Anwesenheitsliste führen.
    v Die Kinder an Frühstück erinnern, zusätzlich werde ich den Überblick behalten wer schon gefrühstückt hat und wer es noch muss.
    v Eine Aktive Beobachtung einzelner Kinder sowie auch die gesamte Gruppe.
    v Den Überblick der gesamten Gruppe im Auge behalten. Auch die uneinsichtigen Bereiche wie die Leseecke, Bauecke, der Rollenspielbereich und der Snoozelraum
    v Impulse geben wen nötig.
    v Konflikte im Auge haben und Beobachten, kommen die Kinder alleine zurecht oder benötigen sie Unterstützung zur Lösungsfindung.
    v Hilfestellung geben wenn sie benötigt wird.
    v Bei Regelverstoß, an die Regeln der Gruppe bzw. der KiTa erinnern.
    v Ansprechpartner für die Kinder sein.
    v Sich zurückhalten, aber trotzdem präsent für die Kinder sein um ihn ein Gefühl der Sicherheit zu geben.
    v Ich lasse ein Kind mit dem Schellenkranz das Signal für den Morgenkreis geben. Damit alle Kinder wissen das sie jetzt aufräumen und sich zum Morgenkreis begeben sollen.
    v Ich übernehme die Durchführung des Morgenkreises.
    Ablauf:
    - Die Kinder melden sich an.
    - Begrüßungslied
    - Fragen wie: Welcher Tag ist heute? Was für eine Jahreszeit haben wir? werden beantwortet.
    - Gesprächsrunde: Was gibt es neues bei den Kindern?
    - Ein Spiel, Lied oder Geschichte.
    - Der tagesplan wird besprochen. Was wir heute gemacht?
    Geändert von Sarah1985 (24.01.2007 um 18:30 Uhr)

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